Oldtimersegelflugwoche des VFhS vom 22.-29.08.2020 in Gelnhausen

Unser Chefe…

Sieben Tage gutes Wetter und viele Flüge, das war der Wunsch von Aussenstellenleiter Frank Oeste und seiner 20-köpfigen Truppe auf dem Flugplatz in Gelnhausen.

Bis auf den Mittwoch, an dem es so sehr stürmte dass kein Flugbetrieb möglich war, wurde dieser Wunsch sogar erfüllt.

Unsere Musger 23 und unsere Olympia Meise sind fest in Gelnhausen stationiert. Daher war deren Teilnahme obligatorisch. Vom ROSC Wasserkuppe e.V. war Michael Hettenbach mit dem Grunau Baby IIb angereist. Ausserdem noch die Ka2b und die K8b aus Neuburg.

Die Ankunft der Ka2b wurde von den Gelnhäusnern schon sehnsüchtig erwartet. Seit dem Frühjahr war entschieden sie als ersten Holzdoppelsitzer in Gelnhausen zu stationieren. Nachdem Corona und eine fehlende Windenkupplung den Zeitplan nach hinten geschoben haben steht sie jetzt den Oldtimerpiloten für Einweisungs- und Checkflüge, aber auch nur zum einfachen Doppelsitzerflugspaß zur Verfügung.

Es wurde vornehmlich an der Winde geflogen, und obwohl der Segelflugwetterbericht an manchen Tagen keine oder nur wenig Thermik versprach, wurden insgesamt 145 Starts mit 44h07min erflogen.

Wir trauten unseren Augen kaum als am Montag plötzlich Uli Schwenk am Start auftauchte. Er war nach Gelnhausen geflogen um sich seine fliegerische Tauglichkeit bestätigen zu lassen. Wer Uli kennt weiß, dass er sofort Feuer und Flamme für die alten Segler war und so bot ihm Frank einen Flug in der Musger23 an.

Mit seinem ihm so sympathisch machenden Lachen stieg er nach einem Flug an der Winde aus der Musger23 aus und gleich danach noch rein in die Olympia Meise.

Nach der Landung wollte er sich mit 2 Kästen Bier erkenntlich zeigen. Da ergriff Frank die Gelegenheit beim Schopf und fragte ihn ob er nicht Mitglied im VFhS werden wolle? „Na mit Freuden…es ist mir eine große Ehre euren Verein und eure Bemühungen die alten Flugzeuge zu erhalten, zu unterstützen“

Wir sind sehr stolz darauf, dass auch solche für den Segelflug sehr wichtigen Werbeträger nun in unserem Verein sind.

Am Mittwoch wurde der freie Tag genutzt den Ka2b Anhänger weiter zu optimieren und die Ka2b wurde poliert. An den Abenden wurde gesellig zusammen gesessen und gegrillt.

Natürlich immer unter den Massgaben der aktuellen Corona-Verfügung!

Zu Kloster Kreuzbergbier vom Fass und schmackhaften Steaks und Würsten haben unsere Frauen jeden Abend leckere Salate und Nachtisch auf den Tisch gebracht. Es hat an nichts gefehlt.

Am Schluß waren sich wie immer alle einig, dass es im kommenden Jahr eine Fortführung des Treffens geben muss.

Frank Oeste

Fast zeitgleich fand in Dessau das kleine Oldtimertreffen statt,
bei dem wir ebenfalls vertreten waren. Eine tolle Gelegenheit mal über den eigenen Vereinshorizont hinaus zu blicken und Kontakte zu pflegen.

Und natürlich zu fliegen….

Hier ein Link zum örtlichen Pressebericht:

https://www.mdr.de/sachsen-anhalt/dessau/oldtimer-segelflieger-treffen-dessau-flugplatz100.html

Und hier noch einige Bilder aus Dessau

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Die Ka 4 – Doppelsitzer der besonderen Art

Rhönlerche Ka 4

Schaut ein wenig wie die Ka 3 von vorne aus, hat auch dieselben anerkannt guten Streckenflugeigenschaften…

Der „Rhönstein“ wie die Ka 4 liebevoll bezeichnet wird, ist ein ganz typischer Vertreter ihrer Zeit. Die Schulung war im Umbruch auf Doppelsitzer und das Geld Anfang der 1950er in den Vereinen knapp.

Sie wurde in unfassbaren 2 Monaten von dem genialen Rudolf Kaiser konstruiert.

Viele Generationen Flugschüler haben auf ihr fliegen gelernt – und zwar richtig gut! So war z.B. Slippen auf diesem Typ eine Pflichtübung weil die Bremsklappen eher als „Landeabsichtsanzeiger“ fungieren.

Wir freuen uns, die Ka 4 in unserem fliegenden Museum zu haben – ein Doppelsitzer mehr – und wir komplettieren damit unsere „Ka-Reihe“. Alle Kaiser Oldtimer von der Ka 1 bis zum Prototyp der K8 sind in unserer Flotte vertreten und freuen sich auf frische Höhenluft

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Greding, Altmühltal, 01.-02.08.2020

Ein Themenwochenende in Mittelfranken. Zum Kranichfliegen trafen sich 21 tapfere Oldtimer Enthusiasten und trotzten der Hitze. Sie wurden mit wunderschönen Flügen belohnt. Auch das Kulinarische kam nicht zu kurz. Am späten Abend wurde der Grill angeworfen und das eine oder andere Gläschen geleert. Der Corona abstand blieb gewahrt und man war im Freien – die Temperaturen gaben es auch zu fortgeschrittener Stunde her.

Neben Kranich waren auch der Bergfalke, Ka 6, K8, und zwei Spatzen vor Ort und wurde ausgiebig genutzt. Wetterbedingt wurde Sonntag nicht geflogen – für die Abkühlung nach der Hitze war man aber allgemein dankbar.

Herzlichen Dank auch an den Aero-Club Greding, der uns das tolle Wochenende ermöglichte.

Unten ein paar Bilder vom Samstag

Sonntag früh wurde der Kranich nach Neuburg überführt – auch hier haben wir fleissig mitgefilmt – herzlichen Dank an Sepp Schneider, der das so unkompliziert ermöglichte.

Zu den Videos

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