DFS Meise (D-1348)

Die DFS Meise ist ein Segelflugzeug, das für den olympischen Wettbewerb konstruiert wurde. Daher auch der Name „Olympia-Meise“

Da das Segelfliegen 1940 als olympische Disziplin eingeführt werden sollte, wurde 1938 ein Einheitsflugzeug von der Deutschen Forschungsanstalt für Segelflug (DFS) konstruiert, um gleiche Chancen für alle Piloten zu garantieren. Ein Team unter der Führung von Hans Jacobs entwarf die Meise 1938. Dabei sollte der Entwurf die Bedingungen der Ausschreibung als Segelflugzeug für die olympische Klasse erfüllen.

Trotz starker Konkurrenz in Form des polnischen Orlik und zweier italienischer Segelflugzeuge wählte das Internationale Komitee die Meise.

Olympia Meise

Die DFS Meise ist ein leichter Leistungssegler. Die einfache Konstruktion in Holzbauweise ermöglichte es, das Flugzeug relativ einfach zu reparieren bzw. nachzubauen.

Durch den Ausbruch des Zweiten Weltkrieges fanden die olympischen Spiele in Helsinki, für die die Meise bestimmt war, niemals statt.

Obwohl die Meise niemals das „olympische“ Segelflugzeug wurde, als das es gedacht war, kann dennoch gesagt werden, dass es für viele Piloten in vielen Ländern das Flugzeug war, mit dem diese zum ersten Mal den Trichter um ihren Platz verlassen haben, um die Kunst des Überlandflugs zu erlernen. Kein anderes Überland-Segelflugzeug vorher stand in einer solch großen Anzahl zur Verfügung wie die Meise. Die von Schempp Hirth im Jahre 1939 entwickelten Sturzflugbremsen machten es ideal für Außenlandungen auf kleinen Feldern.

Die Spannweite beträgt 15 m, die Gleitzahl liegt bei 26.

Unsere Meise trägt die Werknummer 1 und ist eine der wenigen kaseinverleimten Segler. Derzeit befindet sie sich in Grundüberholung. Die Baufortschritte können hier mitverfolgt werden.

http://d1348.webnode.com/

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