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K10 (D-3629)

Tja – bereits bei der K7 hat sich die Schreibweise geändert, wie ja später nochmal ab der ASW12. Tatsächlich kam die K10 früher als die K6e – sie war gewissermassen das Zwischenglied. Nur 12 Maschinen wurden gebaut.

Bereits 1962 begannen die Arbeiten an der K10. Höhersitzendes Pendelruder, modernes Wortmann Profil, etwas flacherer Rumpf warebn die grossen Änderungen zur Ka6 CR. Verstärkung der Flächen durch dickeres Sperrholz sorgte für bessere Profiltreue und mehr Masse. Deutlich bessere Streckenflugeigenschaften bei höheren Geschwindigkeiten waren das Ergebnis. Leider auf Kosten der ausgezeichneten Langsamflugeigenschaften der CR. Damit waren viele Piloten überfordert. Heute ist es völlig normal, dass die Normalfluggeschwindigkeit bei mindestens 80 km/h liegt.

Kaiser kehrte zunächst wieder zum gewohnten Profil zurück, modifizierte es aber durch Aufspachteln der Torsionsnase. (K6e) erst mit der ASW15 oder der SIE-3 kam der endgültige Umbruch. Gleichzeitig markierte dieser auch das Ende der Holz Ära.

So ist die K10 ein seltenes Relikt zwischen den Zeiten. Sie ergänzt unsere Kaiser Sammlung – von den Holzflugzeugen fehlt nur noch die K9 (alle 2 Exemplare sind zerstört) und die ASK18.

Mehr Bilder werden wir sicher im Lauf des Jahres zeigen können, wenn sie bei uns geflogen wird.

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8. Youngtimertreffen auf der Wasserkuppe

Youngtimertreffen 2014Dieses Jahr werden wir dabei sein. Unsere Ka 5 wird auf der Kuppe von Frank und Karl-Heinz geflogen.

Während dieser Woche tauchen wir wieder ein in die Zeit als Kunststoff noch ein exotisches Material in der Fliegerei
war. Wie immer steht bei uns Spaß vor Ehrgeiz. Freude am entspannten Flugbetrieb und das Erlebnis Wasserkuppe werden wir wieder in den Vordergrund stellen! Jeder Tag wird mit gemeinsamen Abendessen und obligatorischen Fliegerlatein am Schwedenfeuer in der einmaligen Rhön-Atmosphäre abgerundet.

Weitere Infos hier:   http://www.rhoenflug-fulda.de/k8-2014.htm

Natürlich sind wir ein bisschen der Wolf im Schafspelz – schliesslich ist die Ka 5 das einzige Kaiser Flugzeug welches nicht von Schleicher gebaut wurde….

Wir feuen uns auf einen tollen Bericht nach dem Treffen mit vielen Bildern! Und hier ist er:

“ Vom 11.08.-15.08.2014 fand das 8. Youngtimertreffen für Segelflugzeuge auf der Wasserkuppe statt.

Organisiert von Jan und Melanie Odenwald vom Rhönflug Fulda e.V. treffen sich nun schon seit Jahren immer wieder regelmäßig die Freunde der K-Segelflugzeugtypen, die alle ausnahmslos der genialen Konstruktionsfeder von Rudolf Kaiser entsprangen.

Der geniale Flugzeugkonstrukteur aus dem Hause Alexander Schleicher GmbH & Co. Segelflugzeugbau schuf die Segelflugzeuge, die sich auch heute noch bei den nostalgischen Segelflugfreunden hoch im Kurs stehen.

So kamen auch diesen August wieder an die 30 Piloten mit ihren Flugzeugen aus der gesamten Republik und dem angrenzenden Ausland um gemeinsam auf dem Berg und an dem Ort zu fliegen wo alles begann und in deren Nähe, nämlich in Poppenhausen, am Fuße der Wasserkuppe, ihre Flugzeuge gebaut wurden.

Herrlich restaurierte K6en standen neben den doppelsitzigen K7 und deren einsitzigen Pendant K8.

Unser Zugvogel D-8356 (Ka 5) war auch dabei.

Auf der Rückfahrt aus dem Sommerurlaub fuhr ich in Greding vorbei und nahm den seltenen Vogel mit auf die Wasserkuppe.

Obwohl wir guter Dinge waren und am Sonntag den Zugvogel flugs aufgebaut hatten spielte das Wetter leider nicht mit und so hielt sich die fliegerische Nutzung der K5 in Grenzen.

Gerade einmal ein fliegbarer Tag war am Ende die Ausbeute der gesamten Woche.

Es wurde ausschließlich im Windenstart vom Weltenseglerhang gestartet, große Höhen und gute Thermik hatte man aber nur am Dienstag. An den anderen Tagen waren entweder kurze Flüge bei niedriger Basis oder aber bei strömendem Regen gar keine Flüge möglich.

Das tat der Stimmung am Abend im Festzelt aber überhaupt keinen Abbruch. Bis tief in die Nächte wurde bei Kreuzbergbier vom Fass und leckerem Essen, unter anderem auch einem knusprigen Spanferkel, gefachsimpelt, musiziert und gelacht.

Die Stimmung unter den Teilnehmern war ausgezeichnet. „

Hier das erste Bild:

1.Tag

Und hier noch eines – schliesslich soll nicht verschwiegen werden, dass das Wetter Frank, Karl-Heinz und Phillip alles abverlangte…

Nebel

 

 

 

 

 

 

 

Und  zuletzt noch der Link zur Presse:

http://osthessen-news.de/n1252480/wie-ist-fliegen-auf-wasserkuppe-testet-on-youngtimer-flugzeuge.html

Bleibt zu hoffen, dass nächstes Jahr beim „9.“ Petrus besser aufgelegt ist !

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