Saisonauftakt – Laucha – 2022

Das Wichtigste zuerst – entgegen aller schlechter Wetterprognosen konnten wir fliegen. Nur ein kühler Westwind blies, allerdings ohne Böen.

so war der hang recht gut nutzbar, ab 500m übernahm die Thermik. Leider hatten sich nur wenige Mutige eingefunden – schade. Diejenigen die da waren konnten aus dem Vollen schöpfen. Alle machten eine Einweisung mit der ASK21 des HdL. Der Platz ist sehr einfach und unkompliziert. Bei dem auf der Bahn liegenden Windwaren Schlepphöhen von über 700m mit der Winde möglich. Ein Traum.

Auch Sonntag – wir hatten die Siebert Ka6 im Einsatz – war sonnig und windig. Die thermikfenster waren kleiner aber durchaus vorhanden.

Was bleibt?
Zum einen das herzliche Miteinander. Im positivsten Sinn gemeinsamer flugbetrieb – jeder packte mit an. Zum anderen die tolle Infrastruktur, inclusive gemeinsames Frühstück, Mittag- und Abendessen. Jeder Tag hatte Struktur. Kaffee am Startwagen, super Idee bei dem doch kühlen Wind.

Die wirkliche Herausfordeung war, sich mit dicker Jacke und Schirm ins Cockpit zu quetschen. Auf Cabrio fliegen haben wir dann auch verzichtet – aber nur aufgeschoben….

Vom VFhS ein herzliches Dankeschön, auch an Sören, der uns eingeladen und vieles vorbereitet hat.

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Willkommen 2022

Dinner for One ist gerade gelaufen – unübersehbar, dass 2021 in den letzten Zügen liegt.
Wenn etwas Altes geht steht aber immer schon das Neue in den Startlöchern. Sich darauf einlassen bietet Chancen

Also Willkommen 2022 !!

Willkommen auch unser neues Familienmitglied – der Lehrmeister.

Lehrmeister FES 530/I

Der Lehrmeister ist ein aus der DDR stammender Doppelsitzer, tatsächlich ein Stück deutsche Geschichte, jünger als die Jacobs Flieger die wegweisend waren, aber genauso wichtig. Er repräsentiert (wie auch die LOM Libelle) das Stück Segelfluggeschichte das sich in Ostdeutschland abspielte.

Da die Lehrmeister zu ihrer Zeit standardmäßig mit Kaurit verleimt wurden, war es Gang und Gäbe die Flugzeuge nach festgelegten Betriebsstunden außer Betrieb zu nehmen und die meisten vielen schlichtweg dem Feuer zum Opfer. Darum gibt es heutzutage nur einige wenige, die diesem Schicksal entkommen sind.

Das Exemplar, das wir übernommen haben ist der FES 530/1 Lehrmeister. Die 17m Variante von der es noch 2 Exemplare gibt.

Die Fachliteratur beschreibt sehr ausführlich wie genau dieses Flugzeug geprüft wurde – „auf Herz und Nieren“. In 1957 begann die Serienfertigung in Lomantzsch.

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Abfliegen in Aalen 15.-17. Okt. 2021

Beinahe wäre die Saison 2021 heimlich, still und leise ausgeklungen, da hat die Zweigstelle Aalen sich spontan dazu entschlossen zum VFhS-Abfliegen einzuladen. Schnell die Rahmenbedingungen mit dem Luftsportring geklärt und schon konnte die kurzfristige Planung los gehen.

Das mit dem Wetter ist zu dieser Jahreszeit eher ein Glücksspiel, doch wir waren auf der Gewinner Seite. Bei sonnigem und warmen Herbstwetter, allerdings leider auch ohne brauchbare Thermik, reisten 20 VFhS Mitglieder von Kempten bis aus der Eifel an. Eine bunt gemischte Truppe traf sich, alle mit dem gleichen Ziel: in ungezwungener Atmosphäre mit Gleichgesinnten eine gute Zeit mit entspannten Flügen und anregenden Gesprächen verbringen und die Flugsaison gemütlich ausklingen lassen. Was rückblickend einstimmig bestätigend gelungen ist.

Wie erwartet begannen beide Tage erst Mal mit dickem Nebel und somit mit einem ausgedehnten gemeinsamen Frühstück. Die Camper trafen sich dazu in der „alten Unterkunft“, die ein Zimmer gebucht hatten genossen den Service der Gaststätte. Am Samstag machten man sich geschlossen und gut gestärkt auf den Weg zu Halle 5 und rüstete die Morelli, die Ka4 und Ka3 auf. Der Kranich wurde bereits am Vortag von Michl aus Neuburg im F-Schlepp überführt und konnte aufgebaut in der Halle untergebracht werden. Nach einem kurzen Briefing kam zu guter Letzt die Caprio-Ka8 mit Thorsten und Tillmann aus der Eifel und komplettierten unsere Flotte für dieses Wochenende. Und kaum war der letzte Flieger zusammengesteckt kämpfte sich die Sonne durch und der Flugbetrieb konnte beginnen.

Der Sonntag bot ein besonderes und einmaliges Highlight – wir hatten einen Termin im jungen ansässigen fliegenden Museum „Grimminger“! Die Ausstellung der Exponate kann sich sehen lassen und hat mit der Übernahme des „Fliegenden Museums Koch“ aus Dresden eine beeindruckende Dimension angenommen. Weiter ging es mit einem Einblick in die minder beeindruckende Werkstatt und den oberen Etagen, die in der Regel nicht für Besucher zugänglich sind. So manch einer staunt immer noch.

Gut gelaunt und motiviert ging es zum Flugbetrieb über. Am späten Nachmittag wurde nach und nach ein Flieger nach dem anderen wieder abgebaut und alle waren sich einig ein tolles Wochenende in Aalen-Elchingen verbracht und einen würdigen Saisonabschluss mitgestaltet zu haben.

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