Der Rhönbussard in Baden Baden

Nach 5 jähriger Flugpause wurde am 24.04 endlich mal wieder unser Rhönbussard in die Luft gebracht. 



Alex Gilles und Ben Razii hatten das Flugzeug bereits am Freitag in Donauwörth von Michel und Ricki Diller übernommen und nach Baden Baden gebracht. 
Die obligatorische intensive Durchsicht bestätigte was alle erwartet hatten: das Federkleid musste entstaubt werden, ansonsten stand der Flieger in technisch einwandfreiem Zustand da. 

Anschließend eröffnete Alex die Flugsaison für den Rhönbussard mit einem F – Schlepp auf 600m über dem Rheintal. Bei besten Segelflugbedingungen konnten 10 Starts und 3:09h Flugzeit gesammelt werden. Auch unsere beiden neuen Mitglieder Caro und Sven kamen zu ihren ersten Flügen, ganztags- Grinsen inklusive… 

Ein ganz herzliches Dankeschön gilt unseren Vereinskameraden der Fliegergruppe Gaggenau FGG für die tatkräftige Unterstützung beim Aufrüsten und beim Flugbetrieb. Außerdem bietet die FGG dem Rhönbussard diese Saison ein Quartier in ihrer Halle am Flugplatz Baden Oos (Baden Baden). 

Fluginteressierte VFHS Mitglieder können sich bei Alex und Ben melden, wir organisieren für euch gerne einen F-Schlepp.


Das Team hat vor den Bussard auch zu den großen Veranstaltung des VFHS und des VGC mitzunehmen.

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Lehrmeister und Bayernspecht

Eine Gelegenheit, die Michel und Thomas nicht auslassen wollten bot sich beim Sichten des „Strasser Nachlasses“. Es konnten zwei Vorverträge geschlossen werden.

Der Lehrmeister (FES530/1) ist einer der letzten seiner Art. Durch seine österreichische Zulassung entging er der Verschrottung nach der von der DDR vorgeschriebenen Zeit. Er hat 17m Spannweite und ein sehr geräumiges Cockpit. Der Zustand ist gut, erst vor kurzem wurde der Leimzustand auf Herz und Nieren geprüft. Dieser Doppelsitzer wurde in der DDR zur Schulung verwendet. Historisch ist es ein für uns wichtiges Segelflugzeug da er das erste in der DDR entwickelte und in Serie produzierte Flugzeug war.
Vorläufig wurde der Lehrmeister nun eingelagert bis eine Zweigstelle Bedarf anmeldet.

Der Specht war von Egon Scheibe Anfang der 1950er Jahre als ein einfach aufgebauter Doppelsitzer für die Anfängerschulung nach den Bauvorschriften für Segelflugzeuge (BVS) von 1939 konzipiert worden. Der Specht ermöglichte den nach dem Krieg inen kostengünstigen Einstieg in die Doppelsitzerschulung. Entsprechend war der Erwerb von Lizenzen und Bauplänen möglich.

Der Bayernspecht ist einer der ersten die gebaut wurden. Er entstand gleichzeitig mit dem Beginn der Serienproduktion und trägt die Werknummer 1. Rein äusserlich ist er der Rhönlerche sehr ähnlich, hat aber zwei Holme und einen seitlichen Einstieg. Auch sein Zustand ist sehr gut, er könnte sofort zugelassen werden. Wir werden aber auch ihn vorerst einlagern – schliesslich brauchen wir auch noch zukünftige Projekte…

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ES 49

Die Schneider ES49 ist ein doppelsitziges Segelflugzeug des Konstrukteurs Edmund Schneider. Es gehörte zu den ersten nach dem Zweiten Weltkrieg neu konstruierten Segelflugzeugen in Deutschland.  „ES“ steht dabei für Edmund Schneider und die „49“ für das Konstruktionsjahr.

Die ES-49 flog erstmals im August 1951, ein zweiter Prototyp wurde gebaut und getestet, bevor mit dem dritten Muster die Serienform mit langem Rumpf entstand. In Deutschland wurden neben den beiden Prototypen sechs ES49 gebaut;

Im März 2015 wurde uns von Roland Strasser die seit langem eingelagerte ES 49 zum Kauf angeboten. Das Flugzeug ist vollständig, auch die L-Akte ist vorhanden.

Die Vorstandschaft beschliesst, das Flugzeug nach gründlicher Inspektion zu kaufen. Immerhin ist die ES 49 eine absolute Rarität, eigentlich nur noch in Museen zu finden.
Sie ist das doppelsitzige Baby!!

Varianten

ES-49 V.1 Erster Prototyp mit offenen Cockpits, erstmals Ende August 1951 geflogen. Später mit einem Baldachin um das vordere Cockpit ausgestattet, jedoch ohne Heckverglasung.

ES-49 V.2 Zweiter Prototyp mit kurzem Rumpf.

ES-49 Serienversion mit längerem Rumpf und vollem Baldachin.

Wir haben die SN 3, und wenn wir Geduld und Beharrlichkeit mitbringen wird sie als einzige wieder fliegen.

Aber wer nicht vom Fliegen träumt, dem wachsen keine Flügel….

Wir werden 2021 mit der Instandsetzung beginnen, es wird die anspruchsvollste Grundüberholung bisher. Sie ist kauritverleimt, so wird es wohl ein Riesenaufwand. Aber wir haben Zeit, derzeit sind genügend Schätze flugklar.

Sobald man etwas „sieht“ werden wir es bei den Projekten auf der Homepage ins Netz stellen.

Wir haben dann derzeit drei Grundüberholungen, die in verschiedenen Zweigstellen betrieben werden. Schon ein Grund etwas stolz zu sein!

Unten seht ihr einige Bilder des Zustands 2015, als wir sie gekauft haben.

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